Krankengymnastik

Die Allgemeine Krankengymnastik ist die Basis aller physiotherapeutischen Behandlungen. Am Anfang steht immer eine genaue Befundaufnahme durch Sicht-, Tast- und Funktionsbefund.

 

Gleichgewichts- und Koordinations-Schulung auf dem Pezziball

Haltungs-Schulung auf dem Pezziball

Manuelle Extension der HWS

 

Die Therapien werden nach den aktuellen Gegebenheiten von mir erarbeitet und durchgeführt. Sie beinhalten je nach Beschwerdebildern die Förderung der Beweglichkeit, den Kraftaufbau sowie Maßnahmen zur Schmerzlinderung. Sie erlernen als Patient gezielt Übungen als Maßnahme für die aktive Unterstützung der Therapie zu Hause.

Manuelle Therapie der Fingergelenke

Extensions-Behandlung der LWS im Schlingentisch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Therapeutische Wirkung:

1. Verbesserung der Funktion funktionsgestörter Gelenke.
2. Aktivierung und Kräftigung geschwächter Muskulatur.
3. Dehnung verkürzter Weichteilstrukturen (z.B. Sehnen, Bänder, Gelenkkapseln)
4. Wiederherstellung des Muskelgleichgewichtes.
5. Durchblutungsförderung und Entstauung.
6. Wirkung auf Herz- Kreislaufsystem, Atmung und Stoffwechselsystem.

Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage

Diese Krankengymnastik umfasst alle Behandlungsmethoden und Techniken unter Berücksichtigung der neurophysiologischen Kontrollmechanismen (Zusammenspiel zwischen Nerv und Muskulatur) am Bewegungssystem einerseits sowie der funktionellen Steuerungsmechnanismen der Organsysteme andererseits, mit bewusster Ausnutzung der vorhandenen Bahnungs- und Hemmungsmechanismen des Nervensystems, zur Förderung der sensomotorischen Funktionen (Berührungsmechanismen).

Kurz gesagt:
Krankhafte Bewegungsmuster werden gehemmt, gesunde Bewegungsmuster werden gebahnt. Es kommt zur Verbesserung der zentralen Kontolle im Gehirn.

PNF - Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation

Die Methode:

Bei der PNF-Methode wird u. a. versucht, gestörte Bewegungsabläufe zu normalisieren. Dazu werden die Druck- und Dehnungsrezeptoren in Muskeln (Propriozeptoren), aber auch Sehnen, Gelenkkapseln und Bindegwebe z. B. durch Druck, Dehnung, Entspannung oder auch Streckung stimuliert. Diese Abläufe werden in ganz bestimmten festgelegten Reihenfolgen durchgeführt. Dadurch kommt es in den Muskeln zu einer vermehrten Reaktion, also z. B. einer vermehrten Muskelkontraktion oder -entspannung.

Sie gehört zu den "Basis-Methoden" der Physiotherapie und zeichnet sich durch komplexe Bewegungsmuster aus, welche grundsätzlich in diagonalen Mustern (so genannten Pattern) verlaufen.

Wichtig bei der PNF ist die Summation von Reizen exterozeptiv (taktil, visuell, akustisch) oder propriozeptiv (über Muskel-, Gelenk- und Sehnenrezeptoren), um ein möglichst umfassendes Ergebnis zu erreichen.

Die Behandlungsziele bei PNF sind:

  • Die Muskelspannung normalisieren (z. B. Spastizität herabsetzen oder schwache bzw. gelähmte Muskeln aktivieren) = fazilitieren.
  • Das Fördern der motorischen Kontrolle.
  • Das Fördern der Mobilität
  • Das Fördern der dynamischen Stabilität, der Ausdauer und der Kraft.
  • Das Fördern der Geschicklichkeit und der Koordination.